Nachhilfe in Aglasterhausen!
Nachhilfe in Aglasterhausen!

Förderung

Hier finden Sie Möglichkeiten, wie Sie Ihr legasthenes bzw. dyskalkules Kind zuhause gezielt fördern können. Sollten Sie Fragen zur Vorgehensweise oder zu weiteren Fördermöglichkeiten haben, dann nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

 

Optik

 

Optische Differenzierung

 

  • Dobble

 

 Warum Dobble?

Dobble fördert die optische Differenzierung, also das genaue Hinschauen, Ihres Kindes.
Die Verbesserung der optischen Differenzierung führt zum Beispiel dazu, dass Ihr legasthenes Kind Fehler in selbstständig geschriebenen Texten leichter erkennt oder dass es ähnlich aussehende Buchstaben oder Wörter seltener verwechselt.
Bei dyskalkulen Kindern überträgt sich dies auf ähnlich aussehende Zahlen.

 

So geht’s:

Das Spiel ist für zwei bis acht Spieler geeignet. Zu Beginn werden die Karten gleichmäßig an alle Spieler verteilt. Eine Karte wird in die Mitte gelegt.

Nun nimmt jeder Spieler die oberste Karte seines Stapels und versucht ein Symbol zu finden, welches sowohl auf seiner eigenen Karte, als auch auf der Karte in der Mitte abgebildet ist.

Hat er das Symbol entdeckt, nennt er das Symbol laut und legt seine Karte auf den Stapel in der Mitte.

Gewonnen hat, wer zuerst keine Karten mehr auf der Hand hat.

Wer gerne noch den Umgang mit Zahlen miteinbringen möchte, kann Dobble in der Zahlenvariante spielen.

 

  • Ich sehe was… - Suchbuch

 

 Warum ein Ich sehe was … - Suchbuch?

 Dieses Suchbuch fördert die Konzentration und das genaue Hinschauen   Ihres  Kindes. Die Verbesserung der optischen Differenzierung führt zum   Beispiel dazu, dass Ihr legasthenes Kind Fehler in selbstständig   geschriebenen Texten leichter erkennt oder dass es ähnlich aussehende   Buchstaben oder Wörter   seltener verwechselt. Gleichzeitig fördert dieses   Buch das Leseverstehen und   Ihr Kind übt das Lesen.
 Bei dyskalkulen Kindern überträgt sich dies auf ähnlich aussehende Zahlen.

 

 

So geht’s:

Lass Sie Ihr Kind zunächst den Text am unteren Rand der Doppelseite vorlesen. Fragen Sie dann, welche Gegenstände im Text beschrieben wurden.

Anschließend muss Ihr Kind versuchen, alle Gegenstände vom Text auf der Doppelseite im Buch zu finden. Achten Sie darauf, dass Ihr Kind strukturiert vorgeht und die Seiten von links nach rechts und von oben nach unten nach den Gegenständen absucht.

 

 

Optische Serialität

 

  • Speed Cups

 

Warum Speed Cups?

Speed Cups fördert die optische Serialität Ihres Kindes. Bezogen auf die Legasthenie bedeutet das, dass Ihr Kind lernt, die Reihenfolge von Buchstaben im Wort bzw. von Wörtern im Satz einzuhalten. Die Verbesserung der optischen Serialität führt bei dyskalkulen Kindern zu einer Verringerung der Zahlendreher.

 

So geht’s:

Das Spiel ist für zwei bis vier Spieler geeignet.

Alle Karten werden verdeckt auf einen Kartenstapel gelegt. Die Glocke wird in die Mitte der beiden Spieler gestellt.

Nun wird die oberste Karte des Stapels umgedreht und gut sichtbar vor die Spieler gelegt. Wer zuerst den abgebildeten Stapel bzw. die abgebildete Reihe mit seinen Bechern gebaut hat, klingelt. Dieser Spieler darf die Karte behalten. Wer am Ende am meisten Karten gesammelt hat, hat gewonnen.

 

Um die Schwierigkeit etwas zu erhöhen, kann man die abgebildeten Stapel bzw. Reihen rückwärts bauen. Dies fördert zusätzlich die Raumwahrnehmung Ihres Kindes.

 

  • Reihen nachbauen

 

Warum Reihen nachbauen?

Das Nachbauen von Reihen fördert die optische Serialität Ihres Kindes. Bezogen auf die Legasthenie bedeutet das, dass Ihr Kind lernt, die Reihenfolge von Buchstaben im Wort bzw. von Wörtern im Satz einzuhalten. Die Verbesserung der optischen Serialität führt bei dyskalkulen Kindern zu einer Verringerung der Zahlendreher.

 

So geht’s:

Nehmen Sie beliebige Gegenstände, Karten, Spielfiguren, Schleichfiguren, etc. und bauen Sie gemeinsam mit ihrem Kind eine Reihe von links nach rechts. Die Aufgabe Ihres Kindes ist es nun, sich die Reihenfolge gut einzuprägen. Sobald es sich die Karten, Gegenstände etc. in der richtigen Reihenfolge eingeprägt hat, werden die Karten umgedreht bzw. die Gegenstände vermischt. Ihr Kind muss die richtige Reihenfolge wiederherstellen.

Animieren Sie Ihr Kind dazu, sich eine Geschichte mit den Karten, Gegenständen, etc. als Eselsbrücke auszudenken.

Am besten fangen Sie mit wenigen Karten, Gegenständen, etc. an und versuchen Sie dann die Anzahl zu steigern.

 

Optisches Gedächtnis

  • Memory

 

Warum Memory?

Memory fördert das optische Gedächtnis Ihres Kindes. Das optische Gedächtnis hilft Ihrem legasthenen Kind, sich Wortbilder und Rechtschreibregeln besser zu merken und den Sinn des Gelesen besser zu verstehen.

Für dyskalkule Kinder bedeutet die Verbesserung des optischen Gedächtnisses zum Beispiel ein besseres Merken des Einmaleins.

 

So geht’s:

Die klassische Spielvariante von Memory kennt wohl jeder. Wir zeigen Ihnen, dass dieses Spiel sehr vielseitig einsetzbar ist.

Die klassische Spielvariante funktioniert folgendermaßen:

Die Spieler decken nacheinander zwei Karten auf. Ist es ein Pärchen, also sind die gleichen Symbole drauf abgebildet, darf der Spieler die Karten zu sich nehmen und noch einmal zwei Karten aufdecken. Hat der Spieler zwei unterschiedliche Karten aufgedeckt, werden diese wieder verdeckt hingelegt und der nächste Spieler ist an der Reihe.

Hierbei ist uns folgende Vorgehensweise sehr wichtig:

Legen Sie die Memorykarten in ordentlichen Reihen hin. Es werden immer zwei Karten nebeneinander aufgedeckt. Wird eine Karte aufgedeckt, bei der Sie wissen wo die passende Karte liegt, dürfen Sie diese natürlich aufdecken. Danach wird weiter der Reihe nach aufgedeckt.
Diese Vorgehensweise ist für legasthene/dyskalkule Kinder sehr wichtig, um Struktur zu schaffen. Denn genau diese sollen sie auch auf ihre Schulaufgaben übertragen.

 

Eine weitere Spielvariante ist, dass Sie die Memorykarten offen hinlegen. Fangen Sie zunächst mit wenigen Karten an und steigern Sie die Anzahl.

Nun versucht Ihr Kind mögliche Strukturen oder Muster zu erkennen.

Das kann zum Beispiel sein: Der Eisbär liegt in der Ecke unten links und der andere Eisbär ist schräg gegenüber in der oberen rechten Ecke. 

Diese Muster werden mehrmals wiederholt, damit sich Ihr Kind diese besser merken kann. Achten Sie darauf, dass Ihr Kind laut mitspricht, so merken es sich nicht nur die Augen, sondern auch die Ohren. Versuchen Sie, ob Handbewegungen zu den Karten das Gedächtnis Ihres Kindes unterstützen. 

Nun werden alle Karten umgedreht und Sie und Ihr Kind versuchen die jeweiligen Paare zu finden.

 

Akustik

  • tiptoi-Memory

 

Warum tiptoi-Memory?

tiptoi-Memory fördert das akustische Gedächtnis und die akustische Differenzierung Ihres Kindes. So lernt Ihr Kind genau hinzuhören, was dazu führt, dass es ähnlich klingende Buchstaben/besser unterscheiden kann.

Bei der Förderung des akustischen Gedächtnisses geht es darum, dass Ihr Kind sich Gehörtes besser merken kann. Diese Fähigkeit benötigt Ihr Kind zum Beispiel bei einem Diktat oder beim Kopfrechnen.

 

So geht’s:
tip-toi-Memory funktioniert grundsätzlich wie normales Memory. Bei den Stareinstellungen wählen Sie aus, dass Sie lediglich mit Tiergeräuschen spielen möchten.

Die Spieler tippen nacheinander zwei Karten mit dem tiptoi-Stift an. Bei jeder Karte ertönt ein Geräusch. Ist es ein Pärchen, also hören Sie die gleichen Geräusche, darf der Spieler die Karten zu sich nehmen und noch einmal zwei Karten antippen. Hat der Spieler zwei unterschiedliche Karten angetippt, ist der nächste Spieler ist an der Reihe.

Achten Sie dabei auf folgende Vorgehenweise:

Legen Sie die Memorykarten in ordentlichen Reihen verdeckt hin. Es werden immer zwei Karten nebeneinander mit dem tiptoi-Stift angetippt, NICHT umgedreht. Wird eine Karte angetippt, bei der Sie wissen wo die passende Karte liegt, dürfen Sie diese natürlich ebenfalls antippen. Danach wird weiter der Reihe nach angetippt.
Diese Vorgehensweise ist für legasthene/dyskalkule Kinder sehr wichtig, um Struktur zu schaffen. Denn genau diese sollen sie auch auf ihre Schulaufgaben übertragen.

 

Akustische Differenzierung

  • CD mit Alltagsgeräuschen

 

Warum eine CD mit Alltagsgeräuschen?

Eine solche CD fördert die akustische Differenzierung, also das genaue Hinhören, Ihres Kindes. Durch die Verbesserung dieses Wahrnehmungsbereiches, kann Ihr Kind ähnlich klingende Buchstaben bzw. Zahlen besser unterscheiden.

 

So geht’s:

Breiten Sie zunächst alle Bilderkarten gut sichtbar und in Reihen vor Ihrem Kind aus. Nehmen Sie sich gemeinsam genug Zeit, um alle Bilder anzuschauen. Anschließend starten Sie die CD. Jedes Geräusch wird zweimal abgespielt. Danach drücken Sie auf Pause, damit Ihr Kind ausreichend Zeit hat, das Geräusch dem passenden Bild zuzuordnen. Das Bild bleibt an seiner Stelle liegen und Sie spielen das nächste Geräusch ab.

 

Akustische Serialität

  • Koffer packen

 

Warum Koffer packen?

Koffer packen fördert die akustische Serialität Ihres Kindes. Ihr Kind verbessert seine Fähigkeit, Gehörtes in derselben Reihenfolge wiederzugeben. Damit sind zum Beispiel die gehörten Buchstaben im Wort oder diktierte Zahlen gemeint. Außerdem gehört auch das korrekte Ausführen der mündlich gegebenen Arbeitsaufträge dazu.

 

So geht’s:

Dieses Spiel kann mit beliebig vielen Mitspielern gespielt werden.

Der erste Spieler beginnt mit „Ich packe meinen Koffer und nehme mit…“. Der Spieler ergänzt diesen Satz mit einem Gegenstand, den er gerne mit in den Urlaub nehmen möchte, z.B. eine Sonnenbrille.

Der nächste Spieler beginnt wieder mit dem Satz „Ich packe meinen Koffer und nehme mit…“. Er wiederholt dann zunächst die Gegenstände, die bereits eingepackt wurden in der richtigen Reihenfolge, in diesem Fall die Sonnenbrille, und erweitert die Reihe um einen beliebigen Gegenstand.

Das Spiel kann endlos weitergespielt werden.

 

Akustisches Gedächtnis

  • Geschichte vorlesen und Fragen dazu stellen

 

Warum eine Geschichte vorlesen und Fragen dazu stellen?

Bei der Förderung des akustischen Gedächtnisses geht es darum, dass Ihr Kind sich Gehörtes besser merken kann. Diese Fähigkeit benötigt Ihr Kind zum Beispiel bei einem Diktat oder beim Kopfrechnen.

 

So geht’s:

Lesen Sie Ihrem Kind eine Geschichte laut, deutlich und langsam vor. Stellen Sie Ihrem Kind anschließend inhaltliche Fragen zu der Geschichte.

Wenn Sie merken, dass Ihr Kind die Fragen nicht beantworten kann, dann lesen Sie die Geschichte ein weiteres Mal vor, gegebenenfalls Abschnittsweise, und stellen Sie dann nur Fragen zu diesem Abschnitt.

Je länger die Geschichte ist, desto schwieriger wird es für Ihr Kind.

Das Vorlesen einer Geschichte kann auch durch das Abspielen eines Hörspiels ersetzt werden.

 

Raumwahrnehmung

 

Raumorientierung

  • Puzzle

 

Warum Puzzle?

Die Förderung der räumlichen Orientierung wirkt sich vor allem auf das Schriftbild Ihres Kindes aus. Das bedeutet, dass Ihr Kind mit der Zeit besser auf den Linien/Kästchen schreibt, nicht über den Rand schreibt und bei einer Legasthenie die Wörter nicht zu eng/zu weit aneinander/auseinander schreibt. Bei einer Dyskalkulie verbessern sich das Verständnis und die Anwendung von geometrischen Aufgaben, sowie das Abschätzen von Distanzen, Mengen und Zeiträumen.

So geht’s:

Suchen Sie Ihrem Kind ein beliebiges Puzzle aus.
Achten Sie auf folgende Vorgehensweise: legen Sie ein Bild des fertigen Puzzles gut sichtbar vor Ihr Kind. Zuerst sortiert es alle Randteile aus. Daraus werden dann die Ecken genommen und an die richtige Stelle platziert. Anschließend puzzelt Ihr Kind zunächst den Rand. Sobald dieser vollständig ist, werden die Innenteile des Puzzles nach Farben sortiert. So fällt es ihrem Kind leichter das Puzzle zu vervollständigen.

Je mehr Teile das Puzzle hat, desto schwerer wird es für Ihr Kind. Sie können die Schwierigkeit auch erhöhen, indem sie keine Vorlage des fertigen Puzzles vor Ihr Kind legen.

 

  • Ubongo (kleine Version)

 

         Warum Ubongo?

Ubongo fördert die Raumorientierung Ihres Kindes, welche sich vor allem auf das Schriftbild Ihres Kindes auswirkt. Das bedeutet, dass Ihr Kind mit der Zeit besser auf den Linien/Kästchen schreibt, nicht über den Rand schreibt und bei einer Legasthenie die Wörter nicht zu eng/zu weit aneinander/auseinander schreibt. Bei einer Dyskalkulie verbessern sich das Verständnis und die Anwendung von geometrischen Aufgaben.

 

So geht's:                                                 

Sortieren Sie zunächst die Karten und die Teile nach den Farben.
Jeder Mitspieler sucht sich eine Farbe aus und nimmt sich die entsprechenden Teile und Karten. Nun legt jeder Mitspieler eine Karte vor sich hin und sucht die abgebildeten Teile heraus. Dann fangen alle an die Teile auf der abgebildeten Fläche so zu platzieren, dass die vorgegebene Figur vollständig ausgefüllt ist. Wer zuerst alle "Rätsel" in seiner Farbe gelöst hat, hat gewonnen.
Wenn Sie die Schwierigkeit erhöhen möchten, dann lassen Sie Ihr Kind die Kartenseite mit drei Teilen bearbeiten. Sollten Sie merken, dass Ihr Kind etwas mehr Unterstützung benötigt, dann nehmen Sie den "Wettbewerb-Charakter" aus dem Spiel.

 

 

 

  • Rings und Lechts

 

            Warum Rings und Lechts?

            Rings und Lechts fördert das Körperschema, also die Orientierung am                       eigenen Körper Ihres Kindes also somit links und rechts 

           auseinanderzuhalten.

           

           Wie geht's?

Das Spiel ist für zwei bis acht Spieler geeignet. Es besteht aus Aufgabenkarten und Polizistenkarten. Die Polizistenkarten werden kreisförmig, mit den Füßen in der Mitte, platziert. In die Mitte des Kreises wird der Kartenstapel mit den Aufgabenkarten verdeckt gelegt. Der erste Spieler dreht die oberste Karte des Stapels um. Dann beginnt direkt das Spiel. Das abgebildete Symbol zeigt die Startkarte des Polizisten, von welchem die drei angegebenen Bewegungen ausgeführt werden. Aber Achtung! Die Polizisten sind mal von vorne und mal von hinten zu sehen. Die Bewegungen müssen immer aus der Sicht der Polizisten ausgeführt werden. Jeder Spieler folgt den drei angegebenen Bewegungen im Kopf und ruft den Namen des Symbols der Zielkarte. Der Erste bekommt die Karte. Wer zuerst sechs Karten hat, hat gewonnen.  Das Spiel kann jedoch beliebig lange fortgeführt werden.

 

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